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Persönlichkeitsanteile

Persönlichkeitsanteile

Die unterschiedlichen Rollen, die wir im Leben spielen

Wenn wir einmal daran denken, wie unterschiedlich wir uns in verschiedenen Situationen verhalten, je nachdem mit wem und wo wir uns befinden, können wir die Unterschiede und auch die Widersprüche in unserm Verhalten leicht erkennen.
Auch wenn wir vielleicht glauben, wir hätten den freien Willen, weil wir eine Wahl treffen, um eine bestimmte Sache zu tun, werden wir meistens von unseren inneren Persönlichkeitsanteilen beeinflußt. Roberto Assagioli, Arzt und Psychiater und Begründer der Psychosynthese, sprach in diesem Zusammenhang von Teilpersönlichkeiten, die wir kennenlernen, akzeptieren und vereinen müssen, um zu einer wirklich integrierten Persönlichkeit zu werden. Wenn wir das nicht tun, breiten unsere Persönlichkeitsanteile ihre Macht in unbewußter Weise aus, die uns kontrolliert und andere zu kontrollieren versucht.

Wer sind diese Teilpersönlichkeiten?
Teilpersönlichkeiten sind psychische Anteile, die im Bereich unserer Persönlichkeit gleichzeitig und nebeneinander bestehen, wobei jede von ihnen ihre eigene Ausdrucksform und ihre eigene Motivation hat, die sich oft stark voneinander unterscheiden. Wir verfügen über eine große Anzahl von Persönlichkeitsanteilen, einige davon mögen uns vertraut sein. Da gibt es etwa den Rebellen in uns, den Intellektuellen, die sich aufopfernde Mutter, die Powerfrau, den strengen Richter, den Träumer, die sensible Sanfte, den Perfektionisten, den Kritiker, das immer freundliche Mädchen und viele mehr. Verschiedene Teilpersönlichkeiten raufen fortwährend miteinander: Impulse, Wünsche, Prinzipien, Sehnsüchte, Ideale liegen im Kampf miteinander.

Wie entstehen Teilpersönlichkeiten?
Wenn wir aufwachsen, werden wir für gewisse Verhaltensweisen belohnt und für andere bestraft. So werden einige unserer Persönlichkeitsanteile gestärkt und andere geschwächt. Dadurch lernen wir unsere „Lektionen“ und entwickeln folglich unsere „Persönlichkeit“. Wenn wir als Kinder Unangenehmes vermeiden wollen (Mama und Papa sind böse auf uns), lernen wir, daß wir uns kontrollieren müssen in Bezug auf das, was wir tun und wie wir es tun. Je stärker wir uns kontrollieren, um uns vor Verletzungen zu schützen, um so weiter weg bewegt sich das Kind von seiner Verletzbarkeit, seinem wahren Selbst oder vom Vertrauen in die Fähigkeit des wahren Selbst, das uns führt. Wir verlieren den Kontakt zu unserem einzigartigen Sein, da das Kind lernt zu sein, was von ihm verlangt wird, lernt zum Beispiel zu lächeln, weil es Mama gefällt und es ihm Belohnung oder Umarmung einbringt.

Einer der frühesten Aspekte, die wir in unserer Persönlichkeit entwickeln, ist der Teil in uns, der über uns wacht. Er ist wie ein Leibwächter, der ständig nach Gefahren sucht und danach trachtet, wie er uns am besten davor schützen kann. Er lernt, die elterlichen Anforderungen und die der Gesellschaft und kontrolliert auf diese Weise unser Verhalten bis zu einem gewissen Grad, indem er eine Anzahl von Regeln aufstellt, die unsere Sicherheit und unsere Akzeptanz von anderen garantieren. Er entscheidet, wie emotional wir sein können. Er stellt sicher, daß wir uns nicht daneben benehmen oder in einer Weise, die für uns peinlich ist. Er ist zutiefst besorgt über den Eindruck, den wir auf andere machen. Er hat immer ein bestimmtes Ziel vor Augen: uns zu kontrollieren, um uns vor Verletzungen zu schützen. Dieser Teil, der Beschützer oder Kontrolleur in uns, ist eines der ersten Energiemuster hinter den meisten anderen Persönlichkeitsanteilen.
Die Kontrolle des Beschützers und Kontrolleurs entschwindet, wenn wir viel Alkohol trinken oder Drogen nehmen oder meditieren und uns mit dem wahren Selbst verbinden.
Was können wir mit unseren Teilpersönlichkeiten tun?
Wenn wir unsere Teilpersönlichkeiten näher kennen, können wir unsere Entscheidungen auf bewußte Weise in Handlung umsetzen. Das schlimmste, was wir tun können, ist zu versuchen, sie loszuwerden, unsere Wut, unsere Eifersucht oder andere unvollkommene Persönlichkeitsanteile, weil wir sie nur stärker machen, wenn wir sie unterdrücken, wo sie dann frei sind, unkontrolliert zu operieren und uns beherrschen.
Sobald wir uns unserer verschiedenen Persönlichkeitsanteile bewußt werden, können wir sie mit Abstand betrachten. So werden wir in die Lage versetzt, über unser Handeln zu reflektieren. Aus dieser Distanz können wir diese Persönlichkeitsanteile näher kennenlernen, sie anerkennen, akzeptieren und Freundschaft mit ihnen schließen. Wir brauchen uns nicht mehr von ihnen bevormunden und vereinnahmen zu lassen, sondern können sie bewußt in positiver und konstruktiver Weise einsetzen. Wenn wir zum Beispiel eine Perfektionspersönlichkeit in uns haben, kann das sehr wichtig für eine bestimmte Arbeit sein, wo ein hohes Maß an Perfektion gefordert ist wie etwa ein Flugzeug zu steuern, eine Brücke zu bauen, einen Computer zu programmieren. Wenn wir dem Perfektionisten in uns mit Bewußtheit begegnen, können wir von dem Verlangen Abstand nehmen, diesen Perfektionismus anzuwenden, wo er nicht benötigt wird. Ein anderes Beispiel ist unser innerer Kritiker. Wir haben alle einen in uns! Er kann äußerst nützlich sein, gewisse Dinge konstruktiv zu prüfen wie die Begutachtung einer Prüfung oder um eine bestimmte Technik zu verbessern. Wenn er jedoch uns und andere in selbstzerstörerischer und nutzloser Weise endlos kritisiert, können wir getrost auf ihn verzichten.
Wie können gegensätzliche Persönlichkeitsanteile miteinander auskommen?
Hinter der kraftvollen „Powerfrau“ in uns verbirgt sich beispielsweise jemand, die mit ganzer Kraft und Energie etwas bewirken und verändern kann, es liegt jetzt an uns, diese Kraft positiv einzusetzen, ohne daß sie zerstört und in ihrem Eifer die anderen überrennt. Oder die sensible „Sanfte“, die alleine für sich oft viel zu scheu ist, ihre mitfühlenden und liebevollen Züge zum Einsatz zu bringen. Wenn sie weiß, daß sie mit der „Powerfrau“ eine Verbindung eingehen kann, dann entsteht etwas Neues, das beide Teile braucht und auch beide Teile befriedigt: eine Synthese. Mit Bewußtheit können wir aus zwei sich bisher bekämpfenden Teilen in uns eine Synthese herstellen: unsere ganze Kraft und Energie in liebevoller Weise einsetzen. Wir können aber auch beide Teile für sich, so wie sie sind, je nach Handlungsbedarf einzeln einsetzen und nebeneinander leben lassen. So übernehmen wir Verantwortung für unser Handeln. Die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen heißt auch, scheinbare Gegensätze in uns auszusöhnen, daß wir unsere Vielfalt akzeptieren können, den erwachsenen Teil ebenso wie den kindlichen, den harten ebenso wie den weichen. Kein Teil übernimmt eine übergeordnete Rolle, sondern alle Elemente existieren gleichberechtigt und stehen miteinander in Verbindung. So erreichen wir Gelassenheit und Zufriedenheit in uns.
Vergleichen wir einmal unsere Persönlichkeitsanteile mit einem Orchester: Wenn jedes Orchestermitglied alleine vor sich hin spielt, ohne auf die anderen Rücksicht zu nehmen oder ohne das Werk (= unser Ziel) im Auge zu haben, gibt es ein Chaos, das für alle Beteiligten inklusive Zuhörer (= die Welt draußen) unerträglich ist. So kann ich als der Dirigent, mit Bewußtheit ausgestattet, die Teile in mir gleich einem Orchester zum harmonischen Klingen bringen, zum Wohle aller.
Hierzu ein Fallbeispiel:
Greta, mitte Fünfzig, befand sich in einem inneren Kampf mit ihrer Mutter- und Großmutterrolle und dem Teil in ihr, der sich, nachdem sie ihre eigenen Kinder großgezogen hatte, endlich frei sein wollte, um ihr Leben neu zu gestalten und zu verwirklichen, was ihr am Herzen lag. Sie konnte ihre neue Freiheit und die damit gewonnenen Errungenschaften nicht voll genießen, denn der Persönlichkeitsanteil „Mutter/Großmutter“ ermahnte sie ständig und hielt ihr vor, ihren Mutter- und Großmutterpflichten nicht gebührend nachzukommen. Wenn sie sich dann wieder mit ihrer Mutter- und Großmutterrolle identifizierte, spürte sie, daß der nach Freiheit strebende Teil in ihr zu seinem Recht kommen wollte und zunehmend an ihr zerrte. Sie war zwischen ihren eigenen Wünschen und den Erwartungen anderer hin- und hergerissen. Das Ergebnis war Unzufriedenheit, sie war immer weniger die Mutter und Großmutter, die sie gerne sein wollte, und konnte auch ihre neu gewonnene Freiheit nicht recht genießen.
Wir arbeiteten mit entsprechenden Techniken, wie sie auch die Psychosynthese einsetzt. Sie lernte diese beiden Persönlichkeitsanteile in ihr mit Abstand beobachten und dadurch näher kennen. Es gelang ihr, zwischen beiden Gegensätzen eine innere Kommunikation herbeizuführen, sie erkannte die positive Absicht beider Teile und konnte sie schließlich anerkennen und wertschätzen. Die sich bisher bekämpfenden Teile waren sich nähergekommen, konnten sich schließlich gelten lassen und sogar einander unterstützen. Im Laufe der Arbeit gewann Greta ein klares und sicheres Gefühl für das, was ihr im Leben wichtig ist. Seit sie in Kontakt mit ihren Persönlichkeitsanteilen ist und damit Verantwortung für ihre Entscheidungen übernimmt, ist sie nicht länger machtlos der Willkür ihrer unbewußten Persönlichkeitsanteile ausgesetzt. Sie fing schließlich an, noch einmal eine Ausbildung zu machen, die ihren Wertvorstellungen entspricht. Und mit ihrer Mutter- und Großmutterrolle geht sie inzwischen wesentlich entspannter und zufriedener um.
Wir haben immer die Wahl, diese oder jene Seite unseres Wesens der Situation entsprechend zum Ausdruck zu bringen oder auch Teile unseres inneren Reichtums so miteinander zu verbinden, daß eine Synthese entsteht, die wir konstruktiv zu unserem Wohl und zum Wohl unserer Beziehungen einsetzen können. Die Erforschung unserer Teilpersönlichkeiten kann zu einer faszinierenden Abenteuerreise werden, die unser Wachstum fördert und damit mehr Reichtum in unser Leben bringt. 

Von Helga Gaede

Übung
Die Übung ist in Teil A und B gegliedert. Für alle die wenig Zeit haben ist es sinnvoll zunächst Teil A zu fertigen und nach einer Woche erst Teil B. Es kann passieren, dass im Laufe der Zeit immer mehr Persönlichkeitsanteile auftauchen, das ist ganz in Orgnung.
Ich wünsche Euch viel Spass mit Euren Persönlicheiten. Geht es lustvoll an, es ist aufregend und abenteuerlich sich auf eine verspielte Art und Weise selber näher zu kommen. Vielleicht ladet ihr Freunde ein, mitzuspielen.

Teil A

  • 1. Schreibe alle Persönlichkeitsanteile, die Dir bewußt sind auf ein großes Blatt

  • 2 Notiere die Merkmale, Eigenschaften, Rollen der Anteile.
    Welche Aufgaben haben Sie?
    Wofür sind sie nützlich?
    Beispiele:
    Der Kritiker... Er hat einen großen Einfluss, ist bestimmend, der Chef vom Ganzen.
    Der Faule...(Schweinehund) liebt es, sich auf dem Sofa zu lümmeln und muss sich ständig mit diesen Antreibern auseinandersetzen, keine ruhige Minute. Setzt er sich durch sind andere sauer, oder haben ein schlechtes Gewissen.
    Der Dumme...beweist sich ständig wie dumm er ist, er muss sich ewig vom Kritiker anhören Du Dussel


    Teil B 

  • Schreibe alle Persönlichkeitsanteile auf ein großes Din A2 Blatt oder Karton
    Ordne sie nach Wichtigkeit, Gemeinsamkeit, finde Deine ganz eigene Ordnung.

  • 2. Versuche die Persönlichkeitsanteile miteinander zu verbinden, kommuniziere mit ihnen.
    Wer kann wen unterstützen?
    Wer sollte entschärft werden?
    Wie kann allen gleichberechtigt mehr Raum gegeben werden?
    Der Sinn der Übung ist, mehr Persönlichkeitsanteile von Euch kennenzulernen und mit ihnen lustvoll zu kommunizieren. Sie anzuhören und ihnen Freiheit zu schenken. Es vereinfacht Eurer Leben wenn ihr nicht ewig einen Chef im Nacken sitzen habt, und alle Anteile gleichberechtigt in Eurem Leben Platz haben dürfen. Ihr werdet leistungsfähiger, intelligenter, fröhlicher, genussvoller, liebevoller, kreativer u.v.m.

Copyright © 2003-2006 by data solution Rita Beulker



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